Redaktionsschluss 30.06.2017

Die ersten Wochen der Präsidentschaft Donald Trumps schienen zu belegen, dass er all seine Wahlkampfaussagen schnellstmöglich in die Tat umsetzen würde: Mauerbau an der Grenze zu Mexiko, massive Änderungen der Einwanderungspolitik und ein gigantisches Steuerreformpaket. Doch von all diesen Projekten ist bis heute – trotz der „wohl erfolgreichsten 100-Tage-Bilanz aller US-Präsidenten in der Geschichte“ – nicht viel übrig geblieben. […]

Ungeachtet dessen entwickelte sich die US-Wirtschaft recht stabil. Fachleute rechnen mit einem Wirtschaftswachstum von über zwei Prozent in diesem Jahr, die Arbeitslosenzahl soll unter viereinhalb Prozent bleiben und eine moderate Geldentwertung von unter zwei Prozent ist ebenfalls kein Anlass zur Sorge. Folgerichtig macht der amerikanische Aktienmarkt einen sehr stabilen Eindruck – trotz der inzwischen erreichten hohen Bewertungen.

Schwache Führungspolitiker (weak leaders) in Europa?

Vor den Wahlen in den Niederlanden und in Frankreich hielten die Märkte seit Jahresanfang den Atem an. Vermeintlich starke Führungspolitiker aus den rechten Lagern um Wilders und Le Pen, sowie in Deutschland die starke AfD, schienen die Totengräber des europäischen Einigungsprozesses zu sein. Viele Investoren verhielten sich sehr zurückhaltend.

Nach dem schlechtesten Börsenstart seit 25 Jahren im Frühjahr 2016 hatte sich im Jahresverlauf schließlich eine markante, unerwartete Erholung angeschlossen. Sie war weder durch US-Präsident Trump noch durch die Brexit-Entscheidung nachhaltig zu erschüttern. Die Luft an den Aktienmärkten schien dünner zu werden und Liquiditätshaltung war im Zeichen richtungsweisender Wahlen in Europa wichtiger denn je.

Womöglich können wir Donald Trump doch noch dankbar sein. Schließlich zeigte er den Wählerinnen und Wählern in Europa was dabei herauskommt, wenn ein ausgesprochener Populist Wahlen gewinnt. Und so blieben Geert Wilders in den Niederlanden und der Front National in Frankreich weit hinter ihren Prognosewerten zurück. Moderate, europafreundliche Politiker gingen aus den Wahlen als Sieger hervor.

Besonders beeindruckend ist der Erfolg des neuen französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Er zeigt sich Europa sehr zugeneigt, explizit auch „bad, very bad!“ Deutschland und „crazy“ Kanzlerin Merkel. Mitte Juni errang er mit seiner relativ neuen Bewegung „La République en Marche“ sogar die absolute Mehrheit im französischen Parlament.

Dies alles erfüllte Europa mit neuem Leben. Und weil Amerika sich lieber mit sich selbst beschäftigt („America first“), hat die Union die Chance, geopolitisch wieder eine wichtigere Rolle zu spielen. Vorausgesetzt, der Zusammenhalt erweist sich als stabil und bruchsicher. Dies wird sich insbesondere bei den gerade begonnenen Brexit-Verhandlungen herausstellen. […]

Der Währungskrieg wird gegen die USA geführt.

US-Präsident Trump ist der starke US-Dollar ein Dorn im Auge. Doch hier kann er einen seiner wenigen Erfolge feiern: Die amerikanische Währung verlor bis zur Jahresmitte mehr als 7,7 Prozent, obwohl amerikanische Anleihen gegenüber europäischen Bonds noch immer eine fühlbar höhere Verzinsung bieten. Umgekehrt erstarkte der Euro deutlich, auch gegenüber anderen Weltwährungen wie Pfund, Kanadischem Dollar oder Chinesischem Yuan. […]

„Same procedure as every year“ könnte es auch heißen. In Europa sind und bleiben die Zinsen nahe Null, nur für italienische und portugiesische Anleihen gibt es bei längeren Laufzeiten noch wahrnehmbare Verzinsungen.

Die US-Notenbank FED erhöhte Anfang Juni zum zweiten Mal den Leitzins um ein sagenhaftes Viertel Prozent und wiederholt dies wohl im Jahresverlauf noch ein weiteres Mal. Die EZB bleibt hingegen bei ihrer sehr lockeren Geldpolitik; sie reduzierte lediglich den Umfang der erworbenen Anleihen von zuvor achtzig auf „nur noch“ sechzig Milliarden Euro pro Monat. Bis Ende des Jahres wird die Zentralbank damit mehr als 2,2 Billionen Euro für Anleihen ausgegeben haben.

Die Gefahr dabei: Dies kann Reformanreize für Regierungen abwürgen, die Signalfunktion von Marktpreisen verzerren, zu einer Risikokonzenration in der Notenbankbilanz und einer Vergemeinschaftung von Schulden führen. Außerdem schädigt es Sparer, bevorzugt Schuldner und begünstigt die Fehlallokation von Kapital. […]

Wir rechnen damit, dass sich die Zinsen sowohl in Europa wie auch in den USA im weiteren Jahresverlauf seitwärts mit einer vielleicht leichten Tendenz nach oben entwickeln. Diesseits wie auch jenseits des Atlantiks ist von einem wirklich spürbaren Anstieg der Inflation nicht die Rede. Überraschende Zinsanhebungen durch die Notenbanken sind kein Thema. Einen Wiederanstieg des US-Dollars in Richtung Parität halten wir für sehr unwahrscheinlich.

„Klimawandel ist eine Erfindung aus China. Befreit Öl und Kohle!“

Der Ölpreis war in diesem Jahr – trotz der beschlossenen Förderkürzungen der OPEC-Staaten – relativ stabil. Dadurch erholten sich viele Aktien der Ölindustrie deutlich. Der weltweite moderate Aufschwung führte zu einer stabilen Nachfrage; allerdings drückten Sorgen bezüglich eines Überangebots den Preis im Juni wieder auf den tiefsten Stand des Jahres – mit entsprechenden Konsequenzen für die Energiewerte.

Gold konnte in diesem Jahr lediglich bei gleichzeitiger Absicherung des US-Dollar-Risikos überzeugen. Ohne Absicherung blieb sogar ein kleines Minus von 0,51 Prozent. Indes steht nicht die Wertsteigerung des Edelmetalls im Vordergrund, sondern seine Bedeutung als strategische Reserve innerhalb einer gut diversifizierten, liquiden Anlage.

„I will be the greatest jobs president God ever created“

Bei diesen Aussichten konnte ja nichts mehr schiefgehen! Aber Ironie beiseite: Tatsächlich setzte sich der Kursanstieg, der im Frühherbst 2016 begann, in weiten Teilen der industrialisierten Welt fort. Selbst der amerikanische Aktienmarkt kennt in diesem Jahr anscheinend nur eine Richtung: himmelwärts. Obwohl das Bewertungsniveau inzwischen sehr anspruchsvoll ist.

Die Breite des Aufschwungs lässt allerdings inzwischen nach; herausragend sind insbesondere die Zugewinne bei den Technologieunternehmen. Jedoch: Für den in Euro denkenden Anleger ist von diesen Gewinnen aufgrund des schwächeren Dollars wenig übrig geblieben; der breite S&P500-Index erzielte in den ersten sechs Monaten einen Zuwachs von gerade einmal 0,03 Prozent auf Eurobasis.

Neue Höchststände konnten indes der DAX und vor allem die Subindizes MDAX und TECDAX verzeichnen. Viele hätten diese Entwicklung am Jahresanfang angesichts der bevorstehenden Wahlen nicht für möglich gehalten. Insbesondere unsere Fonds mit Schwerpunkt Europa konnten an dieser Entwicklung teilhaben und – wie im Rentenbereich – von erheblichen Nachholeffekten profitieren. […]

Das insgesamt hohe Bewertungsniveau verstärkte sich durch die Kursanstiege weiter. Unternehmensgewinne auch in Europa entwickelten sich sehr erfreulich; oftmals korrigierten die Analysten ihre Gewinnschätzungen nach oben. Die Möglichkeit, dass dieser Zyklus den Hochpunkt erreicht haben könnte, gibt Anlass zur Sorge: Das weitere Kurspotential dürfte – vorsichtig ausgedrückt – begrenzt sein.

Auf der politischen Seite liegen die schwierigsten Wahlen hinter uns, sodass hier keine positiven Überraschungen mehr stimulieren können. Auch für die Bundestagswahl rechnet wohl niemand mit einem anderen Kanzler als mit der seit 2005 regierenden Amtsinhaberin. Weder rechnet man mit steigenden Zinsen, noch mit geopolitischen Verwerfungen. Und der Brexit wird wohl auch eher für England als für die Europäische Union zu ernsthaften Konsequenzen führen. Das ist uns alles etwas zu blauäugig – vieles hiervon dürfte in den aktuellen Kursen bereits eingepreist sein. […]

[MPF]

Vollständigen Text als PDF (150 KB) herunterladen.

Pressemitteilung vom 13. Januar 2017

Wuppertaler Vermögensverwalter ist zufrieden mit 2016. Geschickt genutzte Marktbewegungen führten zu einem zufriedenstellenden Ergebnis. Auf politische Verwerfungen wurde mit Besonnenheit reagiert.

Inflationsgeschütztes Wachstum stand an erster Stelle als es darum ging, das Jahresziel für 2016 zu definieren. Das zu erreichen war nicht immer einfach, denn an geo- und finanzpolitischen Unruheherden mangelte es nicht. Es bewahrheitete sich, dass ein übereilter Richtungswechsel in Krisensituationen sich niemals auszahlt, sondern im Gegenteil Gift ist für den langfristigen Anlageerfolg. Eine hastige Kurskorrektur kostete nervöse Anleger zum Beispiel nach dem sogenannten Brexit-Entscheid und der US-Wahl kurzfristig viel Geld. Die Finanzexperten der MPF AG ließen sich nicht von diesem „Psycho-Effekt“ anstecken.

Strukturelle Faktoren wie die alternde Gesellschaft und gesättigte Märkte in den Industrieländern schmälern die Aussichten auf Rendite. Das neue „Normal“ im Anleihemarkt ist noch immer der Minuszins, aber das Zinsniveau wird voraussichtlich nicht noch weiter sinken. Draghis Geldpolitik hat den maximalen Expansionsgrad erreicht, sodass die Zinsen als Folge nicht noch weiter fallen können.

Im Hinblick auf die gestörte Funktionalität des Marktes spielte Liquidität 2016 eine herausragende Rolle, um kurzfristige Anlagechancen zu nutzen. Dies wird auch 2017 andauern. Außerdem bleiben die Schwankungen hoch – Geduld, Willensstärke, Bescheidenheit und Entschlossenheit werden sich wieder auszahlen.

Die MPF AG sieht weiterhin die Gefahr der Ansteckung durch den Brexit. Der Trend zu nationalistisch geprägter Politik dürfte sich ausweiten. Die Trumpsche expansive Haushaltspolitik treibt die US-Wirtschaft an und gibt der Reflation Auftrieb, die weltweit Wurzeln schlagen wird.

Der Jahresbericht 2016 der MPF AG zieht aus Anlegersicht Bilanz und wägt unterschiedliche Zukunftsprognosen gegeneinander ab. Den vollständigen Text finden Sie hier: >KLICK<

Pressemeldung vom 13. Januar 2017, PDF 145 KB, herunterladen.

zurück

Pressemitteilung vom 16. November 2016

Der Extremkletterer Stefan Glowacz hat zehn Gebote entwickelt, um auch an den steilsten Wänden nicht abzustürzen. Auf dem Themenabend der unabhängigen Vermögensverwaltung MPF AG aus Wuppertal stellt er diese Thesen dem Publikum vor und schlägt die Brücke zum Kapitalmarkt.

Herauf, herab – oder vielleicht doch zur Seite? Der Kapitalmarkt kennt diese drei Richtungen, und seit Jahresbeginn haben Anleger jede Bewegung bereits mehrmals gespürt. Mit allen Auswirkungen, den positiven und negativen. „Und natürlich weiß niemand, zu welchen Kletterpartien die Märkte in der Zukunft einladen werden. Welche wirtschaftspolitischen Schritte wird der neue US-Präsident Donald Trump ergreifen? Wie entwickelt sich die geopolitische Situation weiter? Das sind nur zwei der Fragen, die die Märkte bewegen“, sagt Michael Pintarelli, Vorstandsvorsitzender der MPF AG aus Wuppertal, einem der führenden deutschen unabhängigen Vermögensverwalter.

Unter diesem Thema wird auch der jährliche Themenabend der MPF AG stehen. Denn was die Kapitalmärkte mit steilen Bergwänden und ambitionierten Klettertouren zu haben, die mal auf, mal ab und immer wieder über Hindernisse führen, erklärt der Kletterer Stefan Glowacz. Der Profi-Bergsteiger und Extremkletterer ist für seine Expeditionen bekannt, die ihn in alle Herren Länder geführt haben. „In dieser Rolle haben wir Stefan Glowacz zu unserem Themenabend eingeladen. Er wird unseren Gästen von seinen Erfahrungen als Bergsteiger und Extremsportler berichten und interessante Impulse liefern“, sagt Thomas Buckard, Vorstand der MPF AG. Der diesjährige Themenabend der traditionellen Vermögensverwaltung findet am Freitag, 18. November (ab 17 Uhr), in der Historischen Stadthalle Wuppertal statt.

Stefan Glowacz hat zehn Gebote entwickelt, um auch an den steilsten Wänden nicht abzustürzen. Wie wichtig ist gute Vorbereitung? Weicht die Realität von der Planung ab und wie spontan muss eine Reaktion folgen? Weshalb kann eine komplexe, häufig unerwartet auftretende Herausforderung eine Chance sein? Steht man mit voller Leidenschaft hinter dem Projekt oder geht es nur um Gewinnmaximierung? Das sind Themen, mit denen sich der Sportler, Unternehmer und Autor in seinen Vorträgen befasst. „Wir sind der Überzeugung, dass dies für Geldanleger sehr spannend ist. Denn für langfristig erfolgreiche Investitionen ist eine gute Vorbereitung genauso entscheidend wie der richtige Umgang mit spontanen Veränderungen und Herausforderungen“, betont Michael Pintarelli. Stefan Glowacz werde Themen ansprechen, die nicht alltäglich, aber absolut bedenkenswert sind. „Damit wird der Profi unser Publikum begeistern“, ist sich Thomas Buckard sicher.

Der MPF-Themenabend ist in Wuppertal schon eine Institution. Seit vielen Jahren lädt die unabhängige Vermögensverwaltung ihre Kunden und Gäste in die Historische Stadthalle zu einem Vortrag mit anschließendem Austausch ein. Vergangenes Jahr referierte Christian Gansch. Der Dirigent und Vortragsredner zählt europaweit zu den gefragtesten Referenten überhaupt und ist Autor des erfolgreichen Management-Buches "Vom Solo zur Sinfonie – Was Unternehmen von Orchestern lernen können"

Pressemeldung vom 16. November 2016, PDF 700 KB, herunterladen.

zurück

Pressemitteilung vom 16. Mai 2016

Anleger der jüngeren Generation informieren sich meist im Netz über Geldanlage. Das ist nicht ganz ungefährlich, denn viele Seiten und Blogs spiegeln lediglich die Meinung des Verfassers. Deshalb vermittelt die MPF AG aus Wuppertal mit der neuen Veranstaltungsreihe „Themengespräche“ fundiertes Basiswissen.

Die Welt wird immer digitaler. Und das gilt natürlich auch für eine ganze Reihe von Dienstleistungen – sie finden mehr und mehr im Internet statt, ob stationär, auf dem Smartphone oder dem Tablet. Dazu gehört schon längst das Online-Banking, aber auch andere Bereiche rund um die Geldanlage haben einen spürbaren digitalen Bezug bekommen. Dieser reicht von Informationen über Kurse, Prognosen und Produkte im World Wide Web bis hin zu den Angeboten von Finanzdienstleistern, die über Algorithmen die Vermögensverwaltung steuern und nach einem festen Muster systematisiert die Gelder der Anleger investieren – alles online, wohlgemerkt.

„Der Umgang mit Vermögen ist keine rein analoge Angelegenheit mehr, Digitalisierung ist in der Geldanlage gelebter Alltag und hilft auch bei so manchen Dienstleistungen weiter. Aber genauso wichtig ist es zu wissen, wie Kapitalmärkte und Vermögensverwaltung eigentlich funktionieren, wie man Entwicklungen in den Indizes deuten kann und was Begriffe wie ‚Performance’, ‚Renten’ etc. tatsächlich bedeuten“, sagt Thomas Buckard, Gründer und Vorstandsmitglied der MPF AG aus Wuppertal, einem der führenden bankenunabhängigen Vermögensverwalter in Deutschland.

Gerade die Generation der Anleger unter 40 sei sehr affin für digitale Themen und gehe damit auf vielen Ebenen dauerhaft um. Aber um ihre Finanzangelegenheiten kümmerten sich nur vier von zehn Personen regelmäßig, führt Thomas Buckard das Ergebnis der „Jugendstudie 2015“ vom Bundesverband deutscher Banken e. V. an.

Mit ihrer neuen Veranstaltungsreihe „Themengespräche“ will die MPF AG gezielt jüngere Anleger erreichen und sie in Informationsabenden dort abholen, wo sie mit ihren Kenntnissen im Bereich Vermögensverwaltung stehen. „Der Abend ist als Info- und Netzwerkveranstaltung geplant und bietet bewusst einen Gegenpol zu den elektronischen Communities. Wir wollen damit die Bindung zur Nachfolger-Generation vertiefen und die oft zitierte Interessengleichheit zwischen Vermögensverwalter und Mandant durch Wissenstransfer fördern“, sagt der MPF-Vorstandsvorsitzende Michael Pintarelli. „Wir wollen uns gemeinsam mit den Teilnehmern an wichtige Begriffe der Finanzwelt herantasten, sie fit machen für die Herausforderungen an den Kapitalmärkten und ihnen erklären, was ein unabhängiger Vermögensverwalter dazu beiträgt. Damit fördern wir die wichtige ökonomische Bildung der Anleger.“

Michael Pintarelli und Thomas Buckard freuen sich an dem Abend auch auf die individuellen Fragen der Teilnehmer. „Für uns als Vermögensverwalter ist es das Wichtigste, mit unseren Mandanten sehr eng und auf Augenhöhe zusammenzuarbeiten. Deshalb freuen wir uns zu erfahren, was den Anlegern der jüngeren Generation wirklich wichtig ist.“

Pressemitteilung vom 16. Mai 2016 herunterladen.

zurück

Pressemitteilung vom 26. Februar 2016.

Die Michael Pintarelli Finanzdienstleistungen AG bietet den Wuppertaler Wirtschaftsjunioren ein Diskussionsforum. Am 1. März findet in den Räumen des Vermögensverwalters an der Ohligsmühle das Treffen der Fördermitglieder statt.

Jan Benedetto, Mitarbeiter der MPF AG, ist aktives Mitglied der Wirtschaftsjunioren Wuppertal e. V. Deshalb sind sich sein Arbeitgeber und das Netzwerk schnell einig geworden, als die jungen Aktiven einen passenden Rahmen für ihr Treffen suchten. Thomas Buckard, Vorstand der MPF AG, hält zu Beginn des Abends zusammen mit seinem jungen Kollegen einen Impulsvortrag zum Leitthema „Vertrauen ist nicht digitalisierbar“.

Rund 60 junge Unternehmer oder Angestellte bringen ihr Know-how mit, wenn sie sich für das Netzwerk der Wirtschaftjunioren engagieren. Ungefähr 50 Ehemalige zählt der Verband in Wuppertal bereits. Wer nicht mehr aktiv dabei ist (ungefähr ab dem 40. Lebensjahr), unterstützt die jungen Kollegen vorwiegend finanziell. Damit es nicht nur dabei bleibt, finden sich Aktive und Ehemalige zum Gedankenaustausch zusammen. Das Treffen wird mit einem neuen Konzept wiederbelebt. Deshalb ist es nicht nur für die MPF AG das erste Engagement dieser Art, sondern für die Wirtschaftsjunioren auch ein Neustart.

Der aktuelle Ort ist mehrfach passend: die Michael Pintarelli Finanzdienstleistungen AG sitzt mit Ihrem Unternehmen in direkter Nachbarschaft zur IHK Wuppertal-Solingen-Remscheid, einem der wichtigsten Unterstützer der Wirtschaftsjunioren Wuppertal e. V.

Link zum Facebook-Kommentar der Wirtschaftsjunioren.

Pressemitteilung vom 26.02.2016 herunterladen.

zurück

Pressemitteilung vom 8. Dezember 2015.

Die Durststrecke für Stiftungen hat noch kein Ende. Sie haben es zunehmend schwerer ihren Stiftungszweck zu erfüllen, ohne den Kapitalstock anzugreifen. Das wird sich auch 2016 nicht ändern, deshalb bietet die MPF AG jetzt auch qualifizierte Stiftungsberatung an.

Wer in einer Niedrigzinsphase mit seinem Vermögen Geld verdienen möchte kommt nicht drum herum: Investments in Aktien & Co. müssen her. Man muss ein Profi sein, um bei all den gewinnversprechenden Möglichkeiten an den Finanzmärkten den Durchblick zu behalten. Überdies haben die Satzungen vieler Stiftungen den Aktienanteil der Vermögensanlagen gedeckelt, um das Risiko zu begrenzen. Dieser Grundsatz stammt noch aus einer anderen Börsenära und macht den Stiftungen heute das Leben umso schwerer.

Wenn Ihrem Vermögensverwalter das Thema am Herzen liegt, hat er längst in einschlägiges Wissen investiert. Die Michael Pintarelli Finanzdienstleistungen AG verfügt über entsprechende Kompetenzen: Die Kundenberaterin Ulrike Häuserer ist zertifizierte Stiftungsberaterin und mit ihrem zusätzlichen Wissen Ihre kompetente Ansprechpartnerin in Stiftungsfragen. Wenn es darum geht, Ihr Stiftungsvermögen zu erhalten und Erträge zu erwirtschaften, mit denen Sie Ihre gemeinnützigen Projekte unterstützen und den Unterhalt Ihrer Organisation sichern können, ist sie Ihre erste Ansprechpartnerin. Ulrike Häuserer erwarb ihr Zusatzwissen dort, wo der Bedarf ermittelt wird: den Zertifizierungslehrgang absolvierte sie bei der Deutsche StiftungsAkademie, die eine gemeinsame Einrichtung des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft ist.

Die Verwaltung von Stiftungsgeldern ist kein Mandat wie andere. Sie erfordert eine ausgeklügelte Herangehensweise, da der Schwerpunkt auf den Ausschüttungen liegt und nicht auf der langfristigen Performance wie bei dem Portfolio eines Privatanlegers. Damit guter Rat am Ende nicht teuer wird, sei auch Stiftungen geraten, sich bei der Vermögensanlage von einem unabhängigen Vermögensverwalter helfen zu lassen. Aber schauen Sie bei der Auswahl genau hin: bringt er die nötige Stiftungskompetenz mit? Kennt er sich mit Stiftungs- und Stiftungssteuerrecht aus? Kann er Sie auch in der Gründungphase beraten und sind ihm die unterschiedlichen Rechtsformen geläufig? Welche Unterschiede erkennt er zwischen dem Vermögensmanagement einer Stiftung und dem eines Privatanlegers?

Was der Privatanleger aushalten kann und muss – nämlich zeitweilige Verluste aufgrund von Kursschwankungen – ist für Stiftungen schwer zu verdauen. Sie sind satzungsgemäß dazu verpflichtet, ihr Stiftungskapital zu erhalten. Deshalb sind Sie darauf angewiesen, auskömmliche Renditen zu erwirtschaften, um den laufenden Betrieb aufrecht zu erhalten. Stiftungen dürfen folglich ihre gemeinnützigen Zwecke nur aus den Erträgen ihres Vermögens erfüllen. Ebenso verhält es sich mit den Kosten für die Organisation. Wäre das Stiftungsvermögen erst einmal geschrumpft, könnten die gemeinnützigen Zwecke nicht mehr erfüllt werden. Jahrelang konnten Stiftungen auf einen Mix aus Bundesanleihen und anderen festverzinslichen Wertpapieren bauen. Das funktioniert heute nicht mehr. Anleger zahlen bei deutschen Staatsanleihen heute sogar drauf und müssen dabei zusehen, wie aufgrund von negativen Renditen das Kapital schwindet.

Doppelte Kompetenz für Ihre Stiftung: Die Stiftungsberatung Ihres unabhängigen Vermögensverwalters Michael Pintarelli Finanzdienstleistungen AG.

Pressemitteilung vom 08.12.2015 herunterladen.

zurück

Pressemeldung vom 7. Dezember 2015.

Auch mit kleinen Summen kann man über die Jahre hinweg ein Vermögen aufbauen. Deshalb sind Geldgeschenke in Aktienanlagen sinnvoll. Außerdem helfen sie dabei, finanzielles Wissen aufzubauen und den Sparturbo einzuschalten.

So langsam steigt der Druck, Weihnachten rückt mit strammen Schritten näher. Was soll ich nur schenken? Wieder Spielzeug, Kleidung etc. auf den Gabentisch? Diese Fragen treiben Eltern und Großeltern alle Jahre wieder um – und die Antwort fällt regelmäßig schwerer. Deshalb werden Geldgeschenke eine attraktive Option.

„Wir meinen, dass Geldgeschenke eine sinnvolle Möglichkeit sind – und zwar in mehrfacher Hinsicht“, sagt Thomas Buckard, Vorstand der MPF AG (Michael Pintarelli Finanzdienstleistungen) aus Wuppertal, einem der führenden bankenunabhängigen Vermögensverwalter Deutschlands. „Zum einen ist es wichtig, dass Kinder und Jugendliche früh ans Sparen und an den ökonomischen Umgang mit Geld herangeführt werden. Das hilft ihnen später auf jeden Fall, die richtigen Entscheidungen fürs eigene Vermögen zu treffen. Denn wir wissen doch: Fundiertes Finanzwissen schützt vor zweifelhaften Geldanlagen und sorgt für Durchblick beim Vermögensaufbau und Vermögenserhalt“, betont der Experte.

Zum anderen weist Thomas Buckard auf die Möglichkeiten hin, die dem Enkelkind durch regelmäßige Geldgeschenke eröffnet werden. „Man kann nicht früh genug mit der Geldanlage beginnen, denn das langfristige Sparen zahlt sich aus. Im Laufe der Jahre entstehen durch Einzahlungen, Zins- und Zinseszinseffekte ansehnliche Vermögen – auch wenn die Spar-Summen gar nicht immer hoch sein müssen.“ Schon für 100 Euro könne man sinnvolle Fonds-Anteile erwerben und einen Grundstock fürs spätere Vermögen schaffen – wenn beispielsweise Großeltern und andere Verwandte zu Weihnachten und zum Geburtstag zusammenlegten, um jeweils Fonds-Anteile zu schenken, sei das ein guter Start. „Der Spaß-Faktor kommt auch nicht zu kurz, wenn man die Entwicklung seines Depots im Auge behält.“

Bargeld sieht der Vermögensverwalter eher kritisch. „Cash-Geschenke sind nur dann sinnvoll, wenn kurzfristig etwas angeschafft werden soll. Denn Bargeld zu horten oder aufs Sparbuch zu legen, kommt bei den momentanen und zukünftigen Zinsen einer Geldvernichtung gleich“, stellt Thomas Buckard heraus. Genauso seien Bundesanleihen keine Option mehr, die Großeltern früher gerne verschenkt hätten, wie der MPF-Vorstand weiß. „Die Renditen sind marginal, sie gleichen gerade einmal die ebenso niedrige Inflation aus. Dazu kommen Kursrisiken, die zu durchaus spürbaren Schwankungen führen können. Deshalb raten wir dringend von Bundesanleihen ab und präferieren Fonds mit einem Aktien-Schwerpunkt.“

Wegen der Kosten müsse sich dabei niemand sorgen. Wer seine Fonds-Anteile bei der Fonds-Gesellschaft oder einer Direktbank verwahren lasse, komme meist günstig dabei weg.

Pressemeldung vom 07.12.2015, PDF 600 KB, herunterladen.

zurück

Pressemeldung vom 8. November 2015.

Der österreichische Dirigent und Vortragsredner Christian Gansch sprach beim Themenabend der Wuppertaler Vermögensverwaltung MPF AG darüber, was Unternehmen von Orchestern lernen können.

Er hat schon gute Tradition, der Themenabend der Wuppertaler Vermögensverwaltung MPF AG (Michael Pintarelli Finanzdienstleistungen). Jedes Jahr im Herbst lädt die Gesellschaft, die zu den größten bankenunabhängigen Vermögensverwaltern in Deutschland gehört, Kunden und Partner zu dieser Vortragsveranstaltung in die Historische Stadthalle Wuppertal ein.
 
"Dabei steht das Thema Geld nicht grundsätzlich im Vordergrund", sagt Mitgründer und Vorstand Thomas Buckard. "Vielmehr wollen wir unseren Gästen Impulse liefern, die sie dann auf ihren Alltag übertragen können." Das mache die Themenabende regelmäßig so beliebt – und der aktuelle, der Ende Oktober stattfand, steht diesen Erfahrungen in nichts nach.

Christian Gansch, Dirigent, Produzent und Coach, entführte die Gäste mit Wiener Charme hinter die Kulissen eines Orchesters und referierte darüber, was Unternehmen von Ensembles lernen können. Im Mittelpunkt steht für Christian Gansch folgende Erkenntnis, die sich leicht aus dem Orchestergraben in eine Büro oder einen Produktionsbetrieb übertragen lasse: "Gefühle spielen keine Rolle, wenn es um das Endergebnis geht. Die einzelnen Orchesterabteilungen müssen sich gleichsam in Minutenschnelle einigen, wenn zum Beispiel ein anderer Bogenstrich gefordert ist, weil am aktuellen Spielort die Akustik eine andere ist als am Abend zuvor."

Dabei komme es nicht darauf an, dass jeder seine Meinung zum Problem äußern könne, sondern dass zügig eine Lösung gefunden werden müsse. Das gehe aber nur, wenn zwei Merkmale wirklich in einem Unternehmen verankert seien: "Die Basis für eine perfekte Zusammenarbeit sind Respekt und Vertrauen – auch wenn persönliche Sympathie vielleicht fehlt", sagt der vierfache Grammy-Gewinner und Produzent von rund 190 Klassik-CDs. Einer seiner Leitsätze lautet daher: aufeinander hören, miteinander handeln.

Wie im Orchester müsse auch im Unternehmen eine Person verantwortlich sein, betont Christian Gansch. "Der Dirigent ist die Führungskraft, die die einzelnen Abteilungen zusammenführt, motiviert, integriert und klärt, warum Entscheidungen notwendig sind und wohin sie führen sollen. Er sorgt dafür, dass die harte Arbeit leicht aussieht, damit wir von ihr profitieren können." Diese Führungskultur gelte es zu etablieren, um einen nachhaltigen Erfolg zu gewährleisten.

Das Feedback der Gäste war entsprechend positiv. "Christian Gansch hat Themen angesprochen, die nicht alltäglich und die absolut bedenkenswert sind – für Unternehmer genauso wie für Angestellte", resümiert Michael Pintarelli, Vorsitzender des Vorstandes der MPF AG. Er gab im Übrigen gemeinsam mit Thomas Buckard eine Einschätzung der aktuellen und möglichen zukünftigen Situation. Die Experten mahnen in der Vermögensanlage zu Geduld: "Die Erde ist rund, es kommt immer alles wieder vorbei." Emotionale Reaktionen seien vor allem in volatilen Märkten riskant. Dabei müsse man aber offen für neue Möglichkeiten sein und sich mit dem Erreichten nicht einfach nur zufrieden geben.

Pressemeldung vom 08.11.2015, PDF 200 KB, herunterladen.

zurück

Pressemeldung vom 20. Oktober 2015.

Beim diesjährigen Themenabend der renommierten Wuppertaler Vermögensverwaltung MPF AG spricht mit Christian Gansch ein besonderer Gast: Der Dirigent und Musiker berichtet darüber, was Unternehmen von Orchestern lernen können.

In einem Orchester muss alles zusammenpassen: Die Musiker müssen perfekt aufeinander abgestimmt sein, der Dirigent muss als „Chef“ sein Team anleiten und führen, kein Mitglied darf sich außerhalb seiner festgelegten Wege bewegen – sonst wird aus dem Orchesterstück schnell ein Katzenjammer. Und das hören natürlich die Konzertgäste und werden die Aufführung nicht in guter Erinnerung behalten.

Gleiches gilt auch für Unternehmen. Funktionieren die Teams dort nicht, gibt es keinen echten Zusammenhalt und keine ordentliche Führung und tut ein jeder, was ihm beliebt, trägt das kaum zum langfristigen Erfolg eines Unternehmens bei. „Deshalb können Unternehmen viel von Orchestern lernen“, sagt Michael Pintarelli, Vorstandsvorsitzender der MPF AG aus Wuppertal, einem der führenden deutschen unabhängigen Vermögensverwalter. Wie der Transfer vom Orchester zum Unternehmen funktioniert, darüber referiert Christian Gansch auf Einladung der MPF AG am Freitag, 23. Oktober, in der Historischen Stadthalle Wuppertal beim traditionellen, einmal jährlich stattfindenden Themenabend der Vermögensverwaltung.

Der Dirigent und Vortragsredner zählt europaweit zu den gefragtesten Referenten überhaupt und ist Autor des erfolgreichen Management-Buches „Vom Solo zur Sinfonie – Was Unternehmen von Orchestern lernen können“. Typische Fragestellungen, die der Experte in seinen Vorträgen regelmäßig behandelt, sind beispielsweise „Vom Solo zur Sinfonie – wie aus Vielfalt Einheit entsteht“, „Aufeinander hören, miteinander handeln – das orchestrale Wechselspiel der Kräfte“ oder auch „Wer auftritt, muss spielen – warum Selbstmotivation aller Arbeit Anfang ist“.

„Wir sind uns sicher, dass der Redner bei unserem diesjährigen Themenabend besondere Impulse setzen und unser Publikum wirklich begeistern wird. Christian Gansch spricht Themen an, die nicht alltäglich sind und die absolut bedenkenswert sind – für Unternehmer genauso wie für Angestellte, aber natürlich auch in allen anderen gesellschaftlichen Strukturen wie Familien und Vereinen“, sagt Thomas Buckard, MPF-Vorstandsmitglied.

Vor seiner Speaker-Tätigkeit hat Christian Gansch eine beachtliche Karriere als Musiker hingelegt: Neben vielen internationalen Auszeichnungen gewann der gebürtige Österreicher vier Grammy Awards. Der Record Academy Award Tokyo in Gold, der wichtigste Musikpreis in Asien, wurde ihm als Dirigent und Produzent verliehen. Von 1981 bis 1990 war er Führungskraft bei den Münchner Philharmonikern. Danach wechselte er in die Musikindustrie, wo er rund 190 CDs produzierte, mit Künstlern wie Claudio Abbado, Pierre Boulez, Lang Lang und Anna Netrebko, Orchestern wie den Berliner und Wiener Philharmonikern und der Metropolitan Opera New York.

Pressemeldung vom 20.10.2015, PDF 600 KB, herunterladen.

zurück

Pressemeldung vom 15. September 2015.

Der unabhängige Vermögensverwalter MPF AG aus Wuppertal lädt rund 300 Gäste am 11. Oktober in die Historische Stadthalle ein. Die Violinistin Katharina Kang gibt dort gemeinsam mit dem „jungen orchester NRW“ das Violinkonzert und das Doppelkonzert für Violine, Violoncello und Orchester des deutschen Komponisten Johannes Brahms.

Klassische Musik und Vermögensverwaltung, dazwischen besteht erst einmal kein direkter Zusammenhang. Oder vielleicht doch? Sogar ganz eindeutig, schaut man auf die besondere Veranstaltung, zu der die Wuppertaler Vermögensverwaltung MPF AG in die Historische Stadthalle Wuppertal einlädt. Denn am Sonntag, 11. Oktober, genießen Mandanten und Partner der Gesellschaft das Violinkonzert und das Doppelkonzert für Violine, Violoncello und Orchester des deutschen Komponisten Johannes Brahms.

"Als Wuppertaler Unternehmen ist es uns wichtig, auch das kulturelle Leben in unserer Stadt zu fördern. Deshalb freuen wir uns umso mehr, zu diesem Konzert einladen zu können, das ja musikhistorisch durchaus bedeutend ist. Schließlich hat Johannes Brahms mit dem Doppelkonzert eine in der Spätromantik nur vereinzelt gepflegte Gattung bedient; und überhaupt passiert es sehr selten, dass zwei Konzerte von Brahms in einer Aufführung gegeben werden. Noch dazu von derselben Violinistin. Das hat es unseres Wissens noch nie gegeben", sagt Thomas Buckard, Mitglied des Vorstandes der MPF AG, die zu den zehn größten unabhängigen Vermögensverwaltern Deutschlands gehört. Die MPF AG tritt indem sie mehr als 280 Karten auf einmal abnimmt.

Die Violinistin heißt Katharina Kang, und bereits 2013 unterstützte die MPF AG ein Konzert der Künstlerin gemeinsam mit Mitgliedern des "jungen orchesters NRW" (djo) in der Wuppertaler Friedhofskirche. Das "junge orchester NRW" feiert in diesem Jahr übrigens sein 30-jähriges Bestehen mit zahlreichen Veranstaltungen. Es begleitet Katharina Kang unter der Leitung des Dirigenten Ingo Ernst Reihl auch am 11. Oktober in der Stadthalle bei der außergewöhnlichen Brahms-Aufführung. Unterstützt werden die Musiker vom international gefragten Cellisten Amit Peled. Katharina Kang sagt: "Das Doppelkonzert gleicht einer Symphonie und ist doch sehr intim. Geige und Cello sprechen miteinander wie Mann und Frau."

Im Anschluss an das Konzert lädt der Vermögensverwalter seine Gäste zu einem Empfang mit den Künstlern ein. "Dann sind Gespräche über Brahms im Speziellen und die Musik im Allgemeinen mit ausgewiesenen Fachleuten möglich", betont Michael Pintarelli, Vorstandsvorsitzender der MPF AG. Und im Vorfeld gibt Professor Dr. Lutz-Werner Hesse ab 17.00 Uhr eine Konzerteinführung. Lutz-Werner Hesse ist Professor an der Hochschule für Musik und Tanz Köln am Standort Wuppertal und Vorsitzender der Konzertgesellschaft Wuppertal, dem Förderverein für das Sinfonieorchester Wuppertal. "Professor Hesse ist eine ausgewiesene Autorität , die den Gästen sicherlich viel Wissenswertes und Neues zu dieser Brahms-Doppeldarbietung erzählen wird."

Pressemeldung vom 15.09.2015, PDF 700 KB, herunterladen.

zurück

Pressemeldung vom 26. Juni 2015

Thomas Buckard, Vorstand beim renommierten unabhängigen Vermögensverwalter MPF AG aus Wuppertal, rät Anlegern dazu, dieser Tage ihre Portfolio-Struktur zu überprüfen und gegebenenfalls durch Anpassungen Liquidität freizusetzen. Nach dem Sommer könnten sich günstige Einstiegsmöglichkeiten ergeben.

Sommerzeit ist Ferienzeit, viele Menschen verreisen und lassen den Alltag hinter sich. Dazu gehört auch die Geldanlage – wer mag sich schon am Strand mit seinem Portfolio befassen? „Das tun die Allerwenigsten“, meint Thomas Buckard, Vorstand des unabhängigen Vermögensverwalters MPF AG aus Wuppertal, der mit einem verwalteten Vermögen von mehr als 1,6 Milliarden Euro zu den größten seiner Art in Deutschland gehört. Das sei aber nicht unbedingt die beste Lösung, weiß der erfahrene Vermögensverwalter. „Wer seine Geldanlage einfach laufen lässt, nimmt sich möglicherweise Chancen, Gewinne mitzunehmen.“

Das hat einen einfachen Grund. Zum einen sei der Sommer regelmäßig eine Zeit, in der sich die Märkte ein wenig konsolidierten. Es gebe weniger Teilnehmer, die Dividenden- und Berichtssaison sei beendet, dadurch finde eher Bewegung nach unten als nach oben statt. „Zum anderen ist die ‚heiße Luft’ generell ein wenig raus. Nach den enormen Zuwächsen im Dax ist Ruhe eingekehrt, so dass sich – eben in Kombination mit der Sommerpause – profitable Einstiegsmöglichkeiten für Investoren ergeben können“, sagt Thomas Buckard, der gerne getreu dem Motto vorgeht: Ein günstiger Einstieg ist der beste Gewinn.

Er rät deshalb dazu, Liquidität aufzubauen, um dadurch Opportunitäten wahrnehmen zu können, wenn sie sich bieten – auch auf das Risiko hin, eine Zeit lang mit einem Teil des Geldes keine Zinsen zu erwirtschaften. „Das geht am besten durch ein ‚Großreinemachen’. So wie man sein Haus vor dem Urlaub aufräumt und ordentlich hinterlässt, sollte man auch sein Portfolio überprüfen und gegebenenfalls in Ordnung bringen.“ Anleger sollten sich die Frage stellen, ob die aktuelle Struktur noch passt und ob sie mit dem bestehenden Rendite-Risikoprofil noch einverstanden sind. „’Passt das Portfolio zu meiner Situation und zu meinen Vorstellungen?’ Investoren sollten vor der Sommerpause gemeinsam mit ihrem Berater darüber sprechen und Anpassungen vornehmen, wenn diese notwendig sind“, sagt Thomas Buckard.

Das sei aber nur ein Teil der richtigen „Sommer-Strategie“, sagt Buckard, der die Michael Pintarelli Finanzdienstleistungen (so der vollständige Name der Gesellschaft) AG vor 15 Jahren mit gegründet hat und auch im Vorstand des Verbandes unabhängiger Vermögensverwalter Deutschlands tätig ist. „Anleger sollten auch erwägen, eine Absicherung ins Portfolio einzuziehen, etwa ein Reverse-Bonus-Zertifikat auf den deutschen Aktienindex Dax oder auch Put-Optionen, um bei fallenden Kursen zum vorher festgelegten Ausübungspreis Werte verkaufen zu können.“ Der Vermögensverwalter gibt aber zu bedenken, dass diese Absicherungsinstrumente aufgrund der gestiegenen Volatilität – etwa aufgrund der unsicheren finanz- und geopolitischen Situation – relativ teuer sind. "Dennoch plädieren wir dafür, vor allem, wenn der Aktienanteil am Vermögen hoch ist, Absicherungen einzuziehen. Das reduziert das Risiko eines verregneten Sommers im Portfolio."

Pressemeldung vom 26.06.2015, PDF 155 KB, herunterladen.

zurück

Pressemeldung vom 25. Mai 2015

Die Wuppertaler MPF AG gehört zu den größten unabhängigen Vermögensverwaltern Deutschlands und verwaltet rund 1,6 Milliarden Euro. Vor kurzem feierte das Haus seinen 15. Geburtstag. Die Gründer und Vorstände haben in dieser Zeit einiges erlebt und die Kunden durch Höhen und Tiefen begleitet.

15 Jahre, das sind in der Finanzindustrie eine lange Zeit – vor allem, wenn man auf die zahlreichen einschneidenden Ereignisse schaut, die sich seit dem Jahr 2000 auf den Märkten zugetragen haben. Sei es das Ende der New Economy, der Terrorangriff auf das World Trade Center oder auch die weltweite Finanz- und Währungskrise, die nun schon seit 2008 vor sich hin schwelt: Längere Zeit am Stück richtig ruhig war es in den vergangenen 15 Jahren nie. So manche Bank, Fondsgesellschaft, Asset Manager und mehr haben aufgrund der Entwicklung das Schicksal der Geschäftsaufgabe ereilt.

Deshalb ist der kürzlich begangene 15. Geburtstag der Michael Pintarelli Finanzdienstleistungen AG aus Wuppertal ein besonderes Ereignis. Das im Markt als MPF AG bekannte Haus hat seit der Geschäftsaufnahme im Frühjahr 2000 sämtliche Höhen und Tiefen mitgemacht – und auch direkt zum Start eine schwere Krise erlebt. „Wir haben uns kurz vor dem Platzen der Dotcom-Blase selbstständig gemacht. Und so war die erste Zeit natürlich sehr hart, wir haben Tag und Nacht die Märkte beobachtet, gekauft und verkauft und versucht, unsere Mandanten so gut wie möglich durch diese wirklich schwere Krise zu manövrieren“, sagt der namensgebende Gründer und Vorstandsvorsitzende Michael Pintarelli. Er führt die MPF AG gemeinsam mit Thomas Buckard, Ralf Gräser, Michael Hinz und Markus Misiak.

Das ist mit viel Anstrengung und hoher Kompetenz gelungen, und dass die MPF AG tatsächlich immer  – im Jahr 2000 genauso wie bei allen anderen Krisen – erfolgreich mit den Kunden-Portfolios gearbeitet hat, zeigt die Wachstumskurve: Mit heute rund 1,6 Milliarden Euro verwaltetem Vermögen gehört die Wuppertaler Gesellschaft zu den größten unabhängigen Vermögensverwaltern Deutschlands und erhöht regelmäßig die Mitarbeiterzahl. So war im Sommer 2013 auch ein Umzug notwendig – der Stammsitz war im Laufe der Zeit einfach zu klein geworden. Doch worin liegt dieser Erfolg begründet? „Unser Investmentansatz folgt seit der Gründung dem Motto ‚Performance mit begrenztem Risiko’. Das hat sich über die Jahre hinweg als die richtige Entscheidung herausgestellt und dazu geführt, dass unsere Mandanten uns seit vielen Jahren ihr Vertrauen schenken und über alle Marktphasen hinweg ruhig und gelassen auf unsere Beratung setzen. Ganz gleich, ob der Dax wie im März 2003 bei 2202 Punkten steht oder wie in diesem April beim Allzeithoch von fast 12400 Punkten“, sagt Michael Pintarelli.

Alle Vorstände und Gründer hatten zuvor bei einer Großbank gemeinsam in der Vermögensverwaltung gearbeitet. Die Veränderungen der Bankenlandschaft in den 90er Jahren hatten die Anlageexperten seinerzeit jedoch dazu bewogen, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. „Die Trennung zwischen demjenigen, der die Anlageentscheidung trifft und dafür bezahlt wird, und demjenigen, der an den Transaktionen beteiligt ist und an den Produkten verdient, war uns sehr wichtig. Nur durch die konsequente Trennung dieser Bereiche kann eine wirkliche Interessengleichheit zwischen Anleger und Berater herrschen, und der provisionsgetriebene Verkauf von Anlageprodukten wird ausgeschlossen“, sagt Thomas Buckard, der sich seit 2014 auch im Vorstand des Verbandes unabhängiger Vermögensverwalter (VuV) engagiert.

Die MPF-Vorstände spüren eine weiterhin ungebrochene Nachfrage nach persönlich begleiteter und produktunabhängiger Vermögensverwaltung. Der moderne Investor wolle genau wissen, wo und wie sein Geld angelegt werde, sagt Michael Pintarelli. „Immer öfter ist deshalb ein unabhängiger Vermögensverwalter die erste Wahl.“ Das gelte heute ganz besonders, fügt Thomas Buckard hinzu. „Wenn heute Notenbanken und staatliche Stellen die Märkte manipulieren, ist es umso wichtiger, in der Vermögensanlage breit aufgestellt zu sein und sowohl verhältnismäßig sichere als auch ertragsstarke Alternativen zu finden.“

Und deshalb wird bei der MPF AG weiterhin so gearbeitet, wie es die Gründer und ihre Mitarbeiter schon immer getan haben: ruhig, gelassen, transparent und vorausschauend für den Anlageerfolg ihrer Mandanten.

Pressemeldung vom 25.05.2015, PDF 700 KB, herunterladen.

zurück

Pressemeldung vom 11. Mai 2015

Sie schichten weniger häufig die Depots um, bleiben länger bei einer Strategie und gehen sehr strukturiert vor. Deshalb erzielen Frauen häufig bessere Anlageerfolge. Laut einer US-Erhebung hatten Anlegerinnen 2014 eine 15 Prozent bessere Performance als Männer. Das bestätigt auch Thomas Buckard, Vorstand des unabhängigen Vermögensverwalters MPF AG aus Wuppertal.

Es gibt gängige Vorurteile über Frauen. Eines davon ist, dass sie eher emotional als rational vorgehen und damit Entscheidungen öfter als Männer aus dem Bauch heraus treffen würden. In der Geldanlage lässt sich dieses Phänomen hingegen nicht beobachten. Vielmehr gilt da, dass Frauen äußerst strukturiert sind und strategisch denken. Das macht sie zu den besseren und erfolgreicheren Anlegern.

Doch warum ist das so? „Die Praxis hat gezeigt, dass die Damen Dinge vielmehr hinterfragen als Herren und länger brauchen, um Vertrauen in einen Berater und eine Strategie zu fassen“, sagt Thomas Buckard. Er ist Vorstand der Michael Pintarelli Finanzdienstleistungen (MPF AG) aus Wuppertal. Das Unternehmen gehört zu den größten unabhängigen Vermögensverwaltern in Deutschland. Dieses Vorgehen bringe Frauen entscheidende Vorteile bei ihren Investment-Entscheidungen: „Sind sie von einer Anlagestrategie wirklich überzeugt, vor allem durch das persönliche und individuelle Gespräch mit dem Berater,  bleiben sie auch dabei. Sie sind deutlich ruhiger und gelassener – auch in Extremsituationen“, betont Thomas Buckard. Frauen neigten weder zu Panikreaktionen, wenn die Kurse einmal sänken, noch verfielen sie in Gier und wollten bei aufwärts tendierenden Märkte immer mehr an der Renditeschraube drehen. Die vereinbarte Zielrendite soll über die Jahre möglichst erreicht werden, weshalb der langfristige Mittelwert Anlegerinnen wesentlich wichtiger ist als temporäre Ausschläge nach oben oder nach unten, stellt der MPF-Vorstand immer wieder fest.

Ein entscheidender Vorteil gegenüber männlichen Anlegern ist für Thomas Buckard , dass Frauen eher bereit sind, loszulassen. Die Auswahl von Einzeltiteln spiele für sie keine echte Rolle, sie ließen sich nicht von Trends leiten und orientierten sich in der Regel auch nicht an Börsenbriefen, Expertentipps etc. – hätten Frauen ihre Investment-Entscheidung einmal gemeinsam mit dem Berater getroffen, werde eine Markttendenz oder ein Thema, das viel diskutiert werde, sie nicht von ihrer Haltung abbringen. „Anlegerinnen sind viel weniger beeinflussbar als ihre männlichen Pendants. Die Herren versuchen häufig, viele Informationen zu bekommen und entwickeln einen ‚Jagdtrieb’ beziehungsweise besonderen Ehrgeiz bei der Geldanlage. Auch, um im Gespräch mit anderen Männer in gewisser Hinsicht mit ihren Anlageerfolgen auftrumpfen zu können. Frauen neigen hingegen nicht dazu, ihre Investments in größerer Runde zur Schau zu stellen“, betont Buckard.

Das alles führe dazu, dass Frauen ihr Depot viel seltener umschichten als Männer. Das zeigen auch aktuelle Zahlen: Die US-Trading-Seite SigFig hat mehr als 2,5 Millionen Aktienportfolios mit einem Gesamtwert von über 350 Milliarden Dollar analysiert. Dieser Auswertung zufolge haben Frauen 2014 durchschnittlich mehr Gewinne eingefahren als Männer, nämlich 4,7 Prozent im Vergleich zu 4,1 Prozent, also rund 15 Prozent mehr. Wie die SigFig-Studie ergeben habe, hätten Männer im vergangenen Jahr doppelt so häufig ihr Portfolio auf den Kopf gestellt, um auf aktuelle Nachrichten zu reagieren. „Auf diese Weise werden Frauen tatsächlich zu den erfolgreicheren Anlegern. Sie beobachten gelassen die Bewegungen an den Märkten und vertrauen auf ihre langfristige Strategie. Und diese Ruhe führt dann eben dazu, dass ihre Depots im Schnitt besser abschneiden als die der Herren“, fasst der erfahrene Vermögensverwalter zusammen.

Pressemeldung vom 11.05.2015, PDF 155 KB, herunterladen.

zurück

Pressemeldung vom 9. Dezember 2014

Die Wuppertaler MPF AG, einer der größten unabhängigen Vermögensverwalter in Deutschland, setzt in individuellen Portfolios und vermögensverwaltenden Fonds trotz Niedrigzinsumfeld mit Erfolg Anleihen ein.

Die deutschen Sparer ächzen unter der Niedrigzinspolitik der europäischen Zentralbank. Der historisch einmalige Tiefstand beim Leitzins hat nicht nur dazu geführt, dass Spareinlagen kaum noch verzinst beziehungsweise sogar mit Strafzinsen versehen werden. Auch Rentenpapiere, festverzinsliche Anleihen von Unternehmen und Staaten also, leiden darunter – denn vor allem finanzstarke Unternehmen mit sehr guten Ratings (zum Beispiel Unilever) und krisenfeste Staaten (zum Beispiel Deutschland) begeben Anleihen mit einem jährlichen Zins von weit unter einem Prozent.

„Die Zeit ist vorbei, in der Anleger in ‚sichere Häfen’ investieren, sich über eine jährliche Ausschüttung von drei, vier oder noch mehr Prozent freuen und am Ende der Laufzeit ihr Papier aufgrund von Kurssteigerungen auch noch weit über dem Einstiegspreis verkaufen“, betont Thomas Buckard, Vorstand des unabhängigen Vermögensverwalters MPF AG aus Wuppertal. „Wer heute ausschließlich auf Bundesanleihen und Schuldverschreibungen von sehr stabilen Unternehmen setzt, verringert konsequent sein Vermögen. Denn die Renditen solcher Papiere reichen oft nicht einmal aus, um die Inflationsrate zu decken, die mit unter einem Prozent ebenfalls historisch niedrig ist.“

Das heißt aber nicht, dass Anleihen in einem strategischen und diversifizierten Portfolio keine Rolle spielen sollten. Die MPF AG als einer der größten deutschen Vermögensverwalter setzt diese Instrumente durchaus ein, sowohl beim direkten Portfolio-Management als auch in den verschiedenen von der MPF AG verwalteten Fonds, wie der Vorstandsvorsitzende Michael Pintarelli ausführt. „Wir schauen an allen Märkten nach passenden Anleihen, um für unsere Anleger bei einem gesunden Rendite-Risiko-Verhältnis Gewinne zu erwirtschaften. Deshalb kaufen wir sowohl Schuldverschreibungen in Euro als auch in Fremdwährungen. Und dabei steht vor allem der US-Dollar, etwa aufgrund von Wechselkursgewinnen, im Vordergrund.“

Die Gesellschaft sei mit ihrer Anleihenstrategie im langsam zu Ende gehenden Jahr durchaus erfolgreich gewesen. „Durch unsere Konzentration auf vielversprechende Werte und der Ausnutzung von Opportunitäten haben wir für die Mandanten sehr ordentliche Ergebnisse erzielt. Kreative Strategien sind uns wichtig. Das werden wir auch 2015 fortsetzen.“ Dazu gehört beispielsweise auch der Einsatz von Nachranganleihen. Dort seien spürbare Renditen zu erzielen, wenn auch bei gesteigertem Risiko. „In den Ertrag solcher Nachranganleihen werden Komponenten des unternehmerischen Erfolgs eingearbeitet. Diese unternehmerische Komponente schlägt sich denn auch in einem erhöhten Risiko einer solchen Anleihe nieder, da der Anleger im Fall einer Insolvenz erst nachrangig bedient wird“, erläutert Thomas Buckard. Dieses Risiko werde aber reduziert, weil die Titelauswahl unter den gleichen Gesichtspunkten erfolgt wie die Aktienauswahl: Solidität, Substanz und ein erfolgreiches Geschäftsmodell stehen im Vordergrund. Um mögliche Risiken an den Kapitalmärkten sicher einzuschätzen, wird die Expertise eines Profis benötigt.

Pressemeldung vom 09.12.2014, PDF 150 KB, herunterladen.

zurück

Pressemeldung vom 2. Dezember 2014

Der unabhängige Vermögensverwalter MPF AG aus Wuppertal blickt ins neue Jahr. Risiken bestehen laut den Anlageprofis aufgrund der geopolitischen Verwerfungen – Chancen hingegen an den weltweiten Aktienmärkten.

Das Jahr 2014 neigt sich seinem Ende zu – aber die weltweiten Märkte legen keine Verschnaufpause ein. „Wir haben in diesem Jahr bereits einen historischen Höchststand beim Dax mit mehr als 10.000 Punkten gesehen, eine zügige Talfahrt auf rund 8300 und dann wieder eine Rallye bis über 9900 Punkte“, beschreibt Michael Pintarelli die Entwicklung des deutschen Leitindex'. „Bis zum Jahresende wird aber nicht mehr viel passieren. Möglicherweise sehen wir sogar Korrekturen nach unten in einem unserer Ansicht nach noch immer leicht überhitzten Markt. Einen deutlichen Rückgang schließen wir aber aus“, sagt der Vorstandsvorsitzende des unabhängigen Vermögensverwalters MPF AG aus Wuppertal.

Für die Vermögensexperten hat das Jahr vor allem zwei Erkenntnisse untermauert: „Wir haben gesehen, dass es in diesem Niedrigzinsumfeld nicht möglich ist, Rendite ohne Risiko zu erzielen. Sehr sichere Papiere gleichen vielfach nicht einmal die äußerst niedrige Inflation aus. Deshalb steht die Aktie im Vordergrund. Als langfristiges Investment ist dieses Wertpapier im besonderen Maße dazu geeignet, über Dividenden laufende Gewinne auszuschütten und durch Kurssteigerungen den Wert des Portfolios dauerhaft zu mehren“, betont MPF-Vorstand Thomas Buckard.

Vor allem Substanzwerte hätten sich im laufenden volatilen Umfeld bewährt – und deshalb stünden diese auch im neuen Jahr im Fokus der Gesellschaft, um die Gefahren eines Einbruchs bei den Werten zu reduzieren. „Wir investieren die Gelder unserer Kunden – ob im individuellen Portfolio-Management oder in unseren vermögensverwaltenden Fonds – international in gesunde Unternehmen mit hoher Eigenkapitalquote, regelmäßigen Dividendenzahlungen aus dem Cash Flow und einem nachhaltigen Geschäftsmodell, mit dem sie eher unabhängig von generellen Konjunkturschwankungen und regionalen Verwerfungen sind“, führt Michael Pintarelli aus. Dieser wichtige Teil der Anlagestrategie habe bei der MPF AG dazu beigetragen, Renditen weit über dem derzeitigen Zinsniveau zu erwirtschaften.

„Wir werden auch 2015 weiterhin in die USA blicken. Die wirtschaftliche und konjunkturelle Entwicklung dort ist stabil. Nach der diesjährigen Erhöhung des US-Aktienanteils sowie auch des US-Dollars auf der Rentenseite wollen wir definitiv auch dort in Zukunft Gewinnmöglichkeiten für unsere Anleger wahrnehmen“, nennt Thomas Buckard einen Länderfokus der Gesellschaft.

Eine Unsicherheit stellten die geopolitischen Krisen dar, von der Ukraine bis in den Nahen und Mittleren Osten. Wie sich diese auf die Märkte auswirken, könne man nicht vorhersagen. „Deshalb kommt es besonders darauf an, die Entwicklungen genau zu beobachten. Objektivität ohne Emotionalität sind die Gebote der Stunde, um Renditechancen zu nutzen“, fasst Pintarelli zusammen.


Pressemeldung vom 02.12.2014, PDF 150 KB, herunterladen.

zurück

Pressemeldung vom 4. November 2014

Der Wirtschaftsprofessor Thorsten Hens stellte eine Reihe von „Psychofallen“ fest, die den Erfolg an den Börsen gefährden können. Vorstandsvorsitzender Michael Pintarelli erläuterte beim Themenabend des unabhängigen Vermögensverwalters MPF AG aus Wuppertal vor knapp 300 geladenen Gästen aktuelle Anlagestrategien, die diese Fallen umgehen.

Hohe Volatilität und Preise, niedrige Zinsen, eine abschwächende Konjunktur und geopolitische Risiken: Die Zeit für Anleger könnte erfreulicher sein. Und umso schwieriger wird die langfristige Geldanlage, wenn sich Investoren bei ihren Entscheidungen von Nachrichten verunsichern und von ihren Emotionen leiten lassen.

Hauptredner der MPF AG in der Historischen Stadthalle Wuppertal war Thorsten Hens, Professor für Finanzmarkttheorie an der Universität Zürich. Er berichtete den Zuhörern unter der Überschrift „Die Psyche der Anleger – Über den Einfluss der Psychologie an den Finanzmärkten, typische Anlagefehler und wie sie zu vermeiden sind“ aus seinen Forschungen. Er stellte nicht nur eine Reihe von „Psychofallen“ heraus – unter anderem „Verzerrung der Aufmerksamkeit“, „Vertrauen/Bauchgefühl“ oder auch „übersteigertes Selbstvertrauen“ –, sondern spielte auch mit den Gästen drei verschiedene Anlageprozesse durch (defensiv, moderat und performance-orientiert). Professor Henses Rat: „Folgen Sie einem strukturierten Anlageprozess und halten Sie Ihre Anlagestrategie durch!“ Keinesfalls sollten Entscheidungen aufgrund von emotionalen Reaktionen getroffen werden; sie können den Investmenterfolg gefährden.

Die Vermögensexperten der MPF AG gehen nicht davon aus, dass sich die Zinssituation und die Verschuldung in Europa entspannen werden – und gerade deshalb setzen sie bevorzugt auf Aktieninvestments, um der Herausforderung eines akzeptablen Verhältnisses zwischen Renditeerwartung und Risikobereitschaft zu begegnen. Vor allem die USA stehen dabei im Fokus. „Wir haben sowohl den US-Aktienanteil erhöht als auch den von US-Dollar auf Rentenseite, um von der dortigen stabilen Entwicklung zu profitieren“, erläutert Michael Pintarelli, der zudem die Performance sowohl einiger Indizes als auch Fonds der MPF AG und damit die Anlageerfolge seines Hauses vorstellte.

„Wir sind mit unserem diesjährigen Themenabend sehr zufrieden. Professor Thorsten Hens hat uns und unsere Mandaten über die Risiken von Gefühlen bei der Geldanlage humorvoll und gut verständlich aufgeklärt und allen sehr nützliche Ratschläge mit auf den Weg gegeben“, sagt Thomas Buckard, Vorstandsmitglied der MPF AG.

Pressemeldung vom 04.11.2014, PDF 150 KB, herunterladen.

zurück

nach oben