Geldanlage ist Vertrauenssache

Am 1. März 2015 wurde die Michael Pintarelli Finanzdienstleistungen AG 15 Jahre alt. Auch in schwierigen Zeiten ist der Vermögensverwalter seinem Leitspruch immer treu geblieben. Wie kam es zu der Gründung der MPF AG und welche Ereignisse haben die Vermögensverwaltungsgesellschaft besonders geprägt?

Bereits die Veränderung der Bankenlandschaft im Jahr 1999 und davor hatten die Gründer der Michael Pintarelli Finanzdienstleistungen AG (MPF AG) dazu bewogen, den Schritt in die Unabhängigkeit zu vollziehen.

„Es war uns wichtig zu trennen zwischen demjenigen, der die Anlageentscheidungen trifft und dafür bezahlt wird und demjenigen, der an den Transaktionen beteiligt ist und an den Produkten verdient. Nur wenn diese Bereiche getrennt sind, kann Interessengleichheit herrschen“, erzählt Thomas Buckard, Vorstand der MPF AG.

Wenn heute Notenbanken und staatliche Stellen die Märkte manipulieren ist es umso wichtiger, in der Vermögensanlage breit aufgestellt zu sein und Alternativen zu finden. Banken ziehen sich momentan mehr und mehr aus der individuellen Betreuung zurück. Die Nachfrage nach persönlich begleiteter Vermögensverwaltung ist jedoch ungebrochen. Der moderne Investor will immer genauer wissen, wo und wie sein Geld angelegt wird. Immer öfter ist deshalb ein unabhängiger Vermögensverwalter seine erste Wahl.

Am 1. März 2000 – auf den Höchstständen der Märkte – haben die fünf Vorstände in Wuppertal den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Eine der größten Herausforderungen zu Beginn war natürlich der Sprung ins kalte Wasser. Nach bis zu 32 Jahren Tätigkeit in derselben Bank war es eine Umstellung, sich um alle administrativen Aufgaben selber zu kümmern. Da war es gut, dass die fünf Weggefährten unterschiedliche Talente ins Team einbrachten. Am ersten Geschäftstag der MPF AG eröffnete die Deutsche Börse mit einem DAX von 7.645,3 Punkten, bereits am 8. März überwand der DAX zum ersten Mal die Grenze von 8.000 Punkten. Noch im selben Jahr platzte die so genannte Internetblase und mit ihr die Träume vieler Investoren. Seit dem sind eine Menge Jahre ins Land gezogen.

Performance mit begrenztem Risiko

Michael Pintarelli, Vorstandsvorsitzender der MPF AG erklärt: „Dann kam die harte Zeit nach 09/11, die wir mit unseren Kunden durchgestanden haben. Diese Zeit war allerdings auch wichtig, um unseren Investmentansatz „Performance mit begrenztem Risiko“ zu schärfen. Dieser Grundsatz hat sich über die Jahre bewahrheitet. Weil wir uns stets treu geblieben sind, haben uns unsere Mandanten inzwischen ein Vermögen von mehr als 1,5 Mrd. Euro zur Verwaltung anvertraut.“

Als am 11. September 2001 die Zwillingstürme in New York nach einem Flugzeugattentat einstürzten, erschütterte dies nicht nur weltweit die Gemüter, sondern nachfolgend auch die Märkte. Schon 2002 folgte die „Vertrauenskrise“, woraufhin die Zuversicht der Anleger in die Finanzmärkte einbrach. Am 12. März 2003 befand sich der DAX auf einen Tiefstand von 2.202,96 Punkten. Darunter hatte er letztmals im November 1995 geschlossen. Nach dieser Talfahrt ging es wieder bergauf bis zum Allzeithoch von 8.151,57 Punkten am 13. Juli 2007. Doch schon drehte sich die Spirale wieder abwärts: Die Immobilienkrise in den USA initiierte in jeder Hinsicht eine epochale Erschütterung der Weltwirtschaft. Seitdem entwickeln sich die Märkte wieder gut: Am 5. Juni 2014 überschritt der DAX erstmals die 10.000 Punkte-Marke.

Im Jahr 2013 stellte sich die MPF AG einer weiteren Herausforderung und zog in eine neue Immobilie um. Dies war notwendig, weil die Geschäftsräume am Standort Kasinostraße in Wuppertal zu klein geworden waren. Nicht nur das Anlagevolumen, auch die Zahl der Portfolien hat sich seit dem Unternehmensstart enorm gesteigert. Thomas Buckard: „Um unsere Mandanten auf qualitativ hohem Niveau zu betreuen, benötigen wir Fachkräfte. Die letzten beiden Mitarbeiter, die wir eingestellt haben, hatten keine eigenen Schreibtische mehr, sondern mussten sehen, dass sie während der Urlaubzeiten ihrer Kollegen einen freien Platz ergatterten.“

Wir haben uns gut eingelebt

Die MPF AG war ungefähr 1 ½ Jahre auf der Suche nach neuen Büroräumen und fand sie dann in dem neu errichteten Geschäftshaus an der Ohligsmühle in Wuppertal. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat sich die Mannschaft hier gut eingelebt. Die Umstellung wird von den Mandanten sehr positiv gesehen.

Aber Hand aufs Herz: es gibt natürlich den einen oder anderen Kunden, der mit Blick auf die Kosten fragte, ob das denn sein müsse. Aber der Wuppertaler Vermögensverwalter hat in seinen neuen Räumen einen guten Mix geschaffen – ohne Marmor und Design, sondern mit Platz zum denken und atmen. Die MPF AG investierte in neue technische Ausstattung und natürlich in ihre Mitarbeiter. Man ist sich sicher, dass die Mandanten daran interessiert sind bei einem Vermögensverwalter zu sein bei dem sie keine Angst haben müssen, dass der vielleicht im nächsten Jahr nicht mehr existiert. Da kann man sich bei der MPF AG sicher sein.

„Wir fahren ja alle ganz gerne mal ein neues Auto, das uns mehr Annehmlichkeiten bietet und sicherer ist, als das Auto von vor 10 Jahren – damit baut man im Zweifel auch weniger Unfälle“, scherzt Michael Pintarelli.

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